Helfen mit Geldauflagen


herzlich willkommen auf unserer speziellen Informationsseite zum Thema Geldauflagen. Wir informieren Sie an dieser Stelle im zeitlichen Wechsel über aktuelle Projekte, für die uns zugewiesene Geldauflagen eingesetzt werden sollen.

Über 30 Jahre Suchtselbsthilfe - bitte helfen Sie mit!

Es ist schon eine enorme Zeit, in der wir seit 1984 unsere einzigartige Suchthilfearbeit für Menschen in ganz Deutschland und Europa anbieten. In einer Zeit, in der die Therapiezeiten immer kürzer wurden und jeder Süchtige, der es wünscht, mit Ersatzdrogen versorgt wird, ist es uns gelungen, unser Konzept der abstinenten Sucht-Selbsthilfe aufrechtzuerhalten und zu erweitern. 

Ich erwähne hier nur unsere Jugendhilfeeinrichtung und unser Haus Frankfurt. Nach wie vor können Süchtige jederzeit bei uns aufgenommen werden und so lange bleiben, wie sie es selbst für nötig halten.

  Die Pionierin

 
  Ingrid Kaftan, 76, aus Berlin,
  hat die Töpferei aufgebaut.



Seit 1985 lebe ich auf Hof Fleckenbühl, bin seit Anfang an dabei. Die ersten fünf  Jahre waren wir nur damit beschäftigt, den Hof bewohnbar zu machen und die Landwirtschaft in Gang zu bringen. Von ersten Tag an haben wir süchtige Menschen aufgenommen, weggeschickt wurde niemand. 

Als Bankangestellte hatte ich in meinem Leben irgendwann keinen Sinn mehr gesehen, betäubte mich mit Alkohol. Aufgeblüht bin ich dann auf dem Hof Fleckenbühl bei der kreativen Arbeit in unserer Töpferei und als Künstlerin.

Es ist wichtig, dass Menschen, die schon länger in der Gemeinschaft leben, bleiben und hier älter werden. Unsere Erfahrungen aus 30 Jahren erfolgreicher Suchtarbeit müssen weitergegeben werden.
Bitte helfen Sie mit!


Die Menschen, die in Fleckenbühl die Verantwortung tragen, haben sich für ein ganz besonderes Leben entschieden und im Zentrum steht das Anliegen, süchtigen Menschen ein drogenfreies Leben zu ermöglichen. Unser Angebot für Süchtige ist umfassend und zielführend. Einige geben Ihnen davon einen kleinen Eindruck.

  Der Junge

  Eigentlich war ich kein schlechter Schüler und hätte das Zeug zu einem guten  
  Schulabschluss gehabt. Doch als ich mit 16 Jahren mit Drogen in Kontakt kam, sackten   
  meine Leistungen rapide ab.

  Cornelius, 22, aus Köln, schmiss   
  Schule und Lehre hin, absolviert 
  jetzt bei den Fleckenbühlern eine  
  Lehre zum Koch.

Ich verließ die Schule, mehrere Versuche eine Ausbildung zu schaffen, scheiterten. Die Sucht nach Party bis zum Umfallen, unter der Wirkung von Ecstasy und anderen Partydrogen, war stärker als ich.

Drogensüchtig, arbeitslos und ohne Perspektive wäre ich fast auf der Straße gelandet – dann vermittelten meine Eltern mich zu den Fleckenbühlern. Hier habe ich neue Freunde gefunden, eine Arbeit, die mir Spaß macht, und ich werde endlich eine Lehre schaffen! 

Jedes Jahr kommen über 500 Menschen zu den Fleckenbühlern, die meisten von ihnen ohne Schulabschluss und Ausbildung. 

Bitte weisen Sie eine Geldauflage zu, damit auch die vielen anderen, die zu uns kommen, eine Ausbildung machen können.

Ich lebe als nicht selbst von Sucht Betroffene schon lange in der Fleckenbühler Gemeinschaft. Immer noch finde ich es spannend und lohnend in dieser Gemeinschaft zu leben und zu erleben, wie Menschen es schaffen, ihrem Leben eine Wendung zu geben.

  Die Familie

 
 

 Marlene, 31, aus Groß-Naundorf, arbeitet im Hofladen.
 Ehemann Uwe, 38, aus Neuss, produziert die
 Fleckenbühler Backwaren,die dort verkauft werden.

  Bis wir von Fleckenbühl hörten,   
  nahmen wir beide jahrelang harte
  Drogen. In der Fleckenbühler 
  Gemeinschaft haben wir uns dann 
  kennen- und lieben gelernt.

  Die Geburt unserer Tochter 
  Angelina stärkte unsere Beziehung 
  und das Streben nach einem 
  dauerhaft drogenfreien Leben noch 
  viel mehr.

  Angelina ist hier bestens 
  aufgehoben, wir sind sehr glücklich, 
  dass man als Familie bei den 
  Fleckenbühlern leben kann.

  Andere Kinder haben es nicht so 
  gut. Sie bekommen ungefiltert mit, wenn ihre Eltern Drogen nehmen. Kinder 
  brauchen jahrelang, um diese schweren, traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten.

  Für unsere Arbeit mit Kindern süchtiger Eltern bekommen wir keinerlei Förderungen.  
  Auch dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.

Ich bitte Sie herzlich, unterstützen Sie unsere Arbeit, damit wir auch in Zukunft süchtigen Menschen jeden Alters und ihren Kindern einen Platz bieten können, an dem sie drogenfreies Leben lernen können. 

  
  Geldauflagen sinnvoll einsetzen!

  Die Fleckenbühler Suchtarbeit ist einzigartig in Deutschland. Damit wir weiterhin  
  sofortige Aufnahme, Ausbildungen, Kinderförderung und Lebensschule anbieten können, 
  brauchen wir Menschen, die uns unterstützen.

         30 € ermöglichen den wichtigen ersten Tag bei den Fleckenbühlern.

         57 € kostet die Grundausstattung eines Süchtigen, der sein Leben ändern will. Darin
                  ist alles enthalten, vom Schlafplatz bis zur Entzugsbegleitung.

       480 € kostet die Einrichtung eines Kinderzimmers und für

        100 € kann ein Auszubildender einen Computerkurs machen oder zum Beispiel in  
                   der Bäckerei mit Arbeitskleidung ausgestattet werden.

    2.500 € kostet uns eine neue Industriewaschmaschine und

 15.500 € ein dringend benötigtes Fahrzeug zum Ausliefern unserer selbst produzierten
                  Bio-Landprodukte.

  Die Fleckenbühler haben keinen Kostenträger!

  Wir leisten alles in Selbsthilfe. Tagtäglich unternehmen die in der Gemeinschaft lebenden 
  Menschen enorme Anstrengungen, damit es die Fleckenbühler auch in Zukunft geben 
  kann. Trotz dieses Engagements sind wir auf Geldauflagen angewiesen, da eigene und
  öffentliche Mittel nicht ausreichen.

Wir beweisen, was scheinbar gescheiterte Existenzen leisten können. Menschen mit Suchtproblemen dabei zu helfen, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren – das ist unser Auftrag, dem wir seit nunmher 30 Jahren erfolgreich nachkommen. Für viele ist die Fleckenbühler Gemeinschaft die letzte Chance auf ein Leben ohne Drogen. 

Grundlage des Fleckenbühler Konzeptes ist die Selbsthilfe: Wir zeigen Menschen, wie sie sich selbst helfen können. Weil wir davon überzeugt sind, dass das in ihnen steckt. Bis es soweit ist, dass ein süchtiger Mensch ohne die Hilfe unserer Gemeinschaft leben kann, dauert es eine lange Zeit. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. 

Bitte helfen Sie mit. Ich danke Ihnen herzlich.

Helga Meyer

Übrigens: Bereits seit dem Jahr 2000 wird uns das DZI-Spendensiegel  verliehen. Nur Organisationen, die Geldauflagen und Spenden ordnungsgemäß und seriös verwenden, erhalten das Siegel vom "Deutschen Spenden-TÜV".

Unser Konto für Geldauflagen:
IBAN: DE87 4306 0967 6003 0367 00

GLS Gemeinschaftsbank eG

BIC: GENODEM1GLS

 
die Fleckenbühler - Geldauflagen: sinnvolle Projekte der Suchthilfe fördern!